Unsere einheimischen Reptilien
Jedes dieser Bilder hat seine Geschichte und ist mit viel Geduld und fotografischem Know-how im Feld aufgenommen worden. Manchmal dauert es lange und benötigt sehr viel Geduld, bis zum Beispiel die Aspis Viper den Kopf genau im schwarzen "Rahmen" des Höhlen-Schattens hat und dabei noch züngelt (1. Bild).
Die schönsten Bilder meiner feldherpentologischen Expeditionen möchte ich hier mit dir teilen.
Alle Bilder stammen von wilden Tieren in freier Natur aufgenommen. Fast alle Bilder wurden ohne Manipulation der Tiere (zurecht setzen) aufgenommen. Bilder, bei denen Einfluss auf das Tier genommen wurde, sind im Text so vermerkt.
Erstklassige Fine Art Prints der Bilder können über mein Kontaktformular bestellt werden.
Preise:
A4 CHF 65.-
A3 CHF 120..-
Poster kurze Kante 60cm CHF 280.-
(plus Versandkosten)
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Aspis Viper (Vipera aspis)
Ich entdeckte sie zu spät, erst als sie bereits flüchtete! Ab in einen Steinhaufen. Jedoch so, dass ich sie noch sehen konnte. Sie sah auch mich und züngelte mir aus der dunkeln Steinspalte entgegen.
Nach einigen Minuten wurde sie neugierig. Langsam schob sie ihren Kopf zwischen den Steinen hindurch in meine Richtung. Ich legte mich auf den Bauch und brachte die Kamera in Position. Scheu zog sie sich blitzschnell wieder zurück. wenige Minuten später (die Ellenbogen schmerzten trotzdem schon ;-) reckte sie ihren Kopf wieder neugierig ins Licht. Mein Moment! Feine Korrekturen an der Position, warten bis der Kopf die Richtige Stellung hat, warten bis sie züngelt und - KLICK!
Eines meiner lieblings Aspis-Bilder! Der Kopf und die Zunge schön eingerahmt und vom dunkeln Hintergrund hervorgehoben ist das Bild nebst dem spannenden Moment auch vom gestalterischen Aspekt her ein Highlight für mich.
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Das wohl grösste Aspis Männchen, welches ich bisher gesehen habe!
Erstaunlich, wie gelassen er war. Keine Zeichen von Angst, kein Zischen und keine Flucht. Langsam näherte ich mich dem Prachtskerl und legte mich auf den Boden. Ich dachte, dass er bestimmt jeden Moment flüchten würde aber falsch gedacht! Schon kurz nachdem ich mich flach auf den Boden gelegt hatte schien es, als wollte er mich inspizieren. Keck reckte er seinen Kopf in die Höhe - eine Perspektive, welche ich noch nie zuvor fotografiert hatte.
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Dieses Jungtier nahm ein Sonnenbad auf einer Beige aus Holzbrettern. Die grünen Blätter im Hintergrund geben einen Grössenvergleich.
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Eine spannende Perspektive, finde ich. Aspis Viper auf einem Fels in der Morgensonne - sie hat mich soeben entdeckt und ich konnte kein weiteres Bild machen. Schon war sie weg...
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Während ich einem älteren Ehepaar, welches mich interessiert nach den Schlangen befragte, Vipern zeigte, welche ich vorher schon beobachtet hatte, entdeckte ich dieses letztjährige Jungtier. Erst ca. 15cm kurz und etwas dicker als ein Bleistift, lag sie zusammengerollt unter einem Wurzelstock. Nach meinen Ausführungen brachte ich meine Kamera mit dem 180mm Makro in Position. Die Linse ca. 45cm vom Tier entfernt. Während ich einige Bilder machte, krabbelte plötzlich eine Spinne auf den Rücken der Schlange. Ein tolles Motiv! Nur war es mir leider nicht möglich, auf diese Nähe die Schärfentiefe so einzustellen, dass sowohl Schlange, wie auch Spinne scharf waren. Mit Blende 11hat man bei einem Makroobjektiv auf diese Distanz immer noch sehr wenig Tiefenschärfe. Ich wartete, bis die Schlange den Kopf noch etwas nach vorne schob und drückte ab.
Als ich die Kamera weg nahm dachte ich im ersten Moment: "Glück gehabt, in diesem Moment ist die Spinne weg!" Bei genauerem Hinschauen entdeckte ich die Spinne aber unverändert auf der Schlange sitzend! Durch das Makro Objektiv relativ gross scheinend, handelte es sich um einen Winzling von höchstens 4mm Körperlänge!
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Ein sehr orange gefärbtes Aspis Weibchen. Am Fundort sehr selten zu sehen.
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Adultes Aspis Männchen. Mir gefällt hier die frontale Ansicht und das in die Unschärfe verlaufende Muster der Schlange.
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Das selbe Jungtier wie oben, aus einer anderen Perspektive.
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Aus dieser Perspektive sieht die Aspis Viper recht zornig aus. Den stechenden Blick habe ich mit der Platzierung noch pointiert - das Auge liegt genau in der Mitte des Bildes. Die Diagonale, welche die Efeu Blätter im Vordergrund bilden, trägt zur Bildgestaltung bei.
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Smaragdeidechse (Lacerta blilineata)
Ein kurzes Rascheln verriet sie, die scheue Smaragdeidechse.
Wir sahen uns gegenseitig an und ich wusste, in der nächsten Sekunde ist sie weg - wie meistens. Falsch! Nach einem Moment Reglosigkeit meinerseits schien sich das Tier nicht mehr gestört oder bedroht zu fühlen. Ich näherte mich ganz langsam, legte mich - wie fast immer, da beste Perspektiven, auf den Bauch, sie beobachtete mich und blieb wo sie war. Immer ein kleines Bisschen näher kroch ich mit meinem Festbrennweite Objektiv. Näher ging nicht mehr! die Naheinstellungsgrenze von 43cm war erreicht. Schade, sie hätte mich noch näher ran gelassen! Sie liess sich nicht stören. Ab und zu schloss sie sogar die Augen, was auf Entspanntheit hin deutet. Hätte ich doch das 100er Makro aufgesetzt, so hätte ich bis auf wenige Zentimeter ran können und eine fantastische Makroaufnahme des Kopfes oder gar eines Ausschnitts des Kopfes oder der Zecken am Hals oder der filigranen Füsschen machen können... Nun, ich finde auch dieses Bild ganz schön.
Eine entspannte Smaragdeidechse im Moos liegend und die Sonnenstrahlen geniessend...
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Ein seltener Anblick! Eine weibliche Smaragdeidechse klettert in einem Strauch. Sie war dorthin geflüchtet, als ich mich ihr näherte. Die kleinen, spriessenden Blätter und die feinen Ästchen, welche im Vorder- und Hintergrund verschwimmen, geben dem Bild eine zwar etwas wilde aber doch spannende Wirkung. Schau dir diese feinen Füsschen der Echse an!
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Porträt einer männlichen Smaragdeidechse. Während der Paarungszeit wird das Blau am Hals noch viel intensiver!
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Eine zweite Perspektive des Weibchens im Strauch.
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